Jean-Claude Dysli - Profil

 

„Leichtigkeit und Balance“


Nestor des Westernreitens in Europa: Jean-Claude Dysli (Foto: © RK)Nestor des Westernreitens in Europa: Jean-Claude Dysli (Foto: © RK)Jean-Claude Dysli war in Deutschland einer der wesentlichen Vertreter der klassisch-kalifornischen Reitweise. Der gebürtige Schweizer mit dem Schmunzeln im Gesicht und stets einer „pferdigen“ Geschichte auf Lager, trug in den Siebziger- und Achtzigerjahren maßgeblich zur Verbreitung des Quarter Horses und auch des Westernreitens in Deutschland bei. Mit seiner ehemaligen Frau Magda Dysli bescherte er der andalusischen Hacienda „Buena Suerte“ einen guten Namen; zahlreiche Reiturlauber besuchen die Anlage bis heute, die von Magda Dysli und den zwei (erwachsenen) Kindern Kenzie und Jean-Jacques weitergeführt wird.

Jean-Claude Dysli gab seinen eigenen Reitstil über 40 Jahre in Seminaren und Kursen weiter – und vor allem bei Messe-Besuchern hinterließ er bleibende Eindrücke: die Leichtigkeit und Balance, mit der der Horseman mit den Pferden verwachsen schien, war ein Bild, das sich so mancher Betrachter für sein eigenes Reiten wünschte.

Mit seiner Frau Olga und Tochter Amalia lebte er in Villamartin, Spanien.

Jean-Claude Dysli wurde es bis zum Schluss nicht müde, Mißstände in der Ausbildung für Pferde zu artikulieren, und er gab seine Überzeugung mit Leidenschaft für das Tier an Dritte weiter. Sein langjähriger Weggefährte, der Quarter-Horse-Hengst „Okie Isma Dad“ verstarb nur einige Tage vor Jean-Claude Dysli. Er wird der deutschen Horsemanship-Szene fehlen, und auf so manch einem Event werden Reiter in Deutschland sicher immer wieder an ihn denken. Jean-Claude Dysli starb im Dezember 2013.

 

Informationen

zu Jean-Claude Dysli finden Sie auf folgender Webseite:

www.jcdysli-riding.com

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